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Sonntag, 23. Februar 2014

Uranprojekt



Ein kurzweiliges Vergnügen, dass nicht richtig proportioniert ist. Liebesgeschichten/Romanzen von Hauptcharakter werden detailreich erzählt und historische Fakten gehen leider zu oft ein Bisschen unter! Uranprojekt hat leider nicht sehr viel mit Uran zu tun habe mir viel mehr erwartet von dieser Lektüre!
Eckdaten zum Buch:

Erscheinungsdatum Erstausgabe : 05.02.2014
Verlag : Gmeiner
ISBN: 9783839215494
277 Seiten
Autor:
Geschrieben wurde das Buch von Sebastien Thiel der mit „Uranprojekt“ die Fortsetzung von „Wunderwaffe“ geschrieben hat. Geboren wurde er  1983 in Viersen. Nach seiner Schulzeit im Jahre 2002 beendete er seine Ausbildung als Fachinformatiker. Im Jahre 2008 unterschrieb er einen Vertrag beim Gmeiner Verlag und arbeitet bis heute mit diesem Verlag erfolgreich zusammen.
Klappentext:
Sommer 1944. Nikolas Brandenburg ist aus Paris nach Düsseldorf zurückgekehrt. Der ehemalige Kommissar muss in seinem Elternhaus untertauchen, da er sich dem französischen Widerstand angeschlossen hat. Als eines Nachts ein Schwerverwundeter vor seiner Tür liegt, führt ihn dieser nicht nur mit alten Weggefährten zusammen, sondern auch in den Dunstkreis des streng geheimen „Uranprojekts“. Eine Operation, die Hitler doch noch zum Sieg verhelfen soll. Nikolas unternimmt alles, um dies zu verhindern.
Cover:
Das Cover gefällt mir gut, es ist in schwarz-weiß gehalten und zeit zwei Laboranten. Das Cover vermittelt eine sehr gedrückte Stimmung die sehr gut zum Stimmungsbild der damaligen Zeit passt.
Schreibstil:
Den Schreibstil von Herrn Thiel empfand ich als sehr flott und flüssig. Jedoch viel es mir zu Beginn wirklich schwer in die Geschichte zu finden. Man muss sagen, dass der Schreibstil sich deutliche von üblicheren Stil abhebt und so auch eine einzigartige Note hat, dass wiederrum durchaus postitiv ist!
Protagonisten:
Die Protagonisten werden gut herausgehoben und man erfährt so einiges über sie leider habe ich im Vorhinein übersehen, dass es sich bei "Uranprojekt" um die Fortsetztung von "Wunderwaffe" handelt. Vielleicht wäre es besser gewesen den ersten Teil zu kennen.
Meinung:
Wie bereits gesagt hätte ich mir mehr von diesem Werk erwartet. Ich habe einen spannenden Kriminalroman mit tiefen geschichtlichen/naturwissenschaftlichen Hintergrund erwartet, bekommen habe ich einen Kriminalroman der zwar gut und solide geschreiben ist jedoch doch meiner Meinung nach wesentliche Chancen, um geschichtliche Fakten einzubauen auslässt. Schon während des Lesens war für mich klar der Autor hat sich für die Devise: "In der Kürze liegt die Würze" entschieden, doch leider ist dies nicht immer die beste Entscheidung.
Am besten an dem ganzen Buch fand ich das Ende, da dieses wirklich sehr gut erzählt und geschildert wurde. Es war spannend und emotional und gibt keinen Anlass für Meckerein und bildet einen guten Abschluss bzw gleichzeitig einen gekonnte Vorlage für Teil 3!
Natürlich kann jeder ein Buch anders interpretieren und hat von Beginn an andere Vorstellung und Erwartungen an die Geschichte, somit heißt meine Bewertung nicht, dass das Buch nicht lesenswert, aber es heißt das es für mich leider nicht die Erwartungen erfüllte die ich hatte.


3 von 5 Sternen