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Sonntag, 21. September 2014

Der Palast der Borgia - Sarah Dunant


Der Aufstieg einer spanischen Familiendynastie
Morde, Gift und Skandale sind das Metier der Borgia!
Alexander VI wurde zum Papst gewählt und eine neue Ära soll beginnen!
Eine Familie die man nie mehr vergessen wird!


Eckdaten zum Buch:



  • Erscheinungsdatum:10.09.2014
  • Verlag : Insel Verlag
  • ISBN: 9783458360339
  • 620 Seiten
  • Art: Einteiler
  • Genre: Historischer Roman
Autor:

Sarah Dunant wurde am 8. August 1950 in London geboren. Sie studierte Geschichtswissenschaften und arbeitet als Journalistin, Radiomoderatorin und Kolumnistin. Sie veröffentlichte bereits mehrere Bücher, v.a. historische Romane wie der 2006 veröffentlichte Roman „Venezianische Geheimnisse“ (Orig.: In the Company oft he Courtesan) und Thriller. Ihr aktuelles Buch „Der Palast der Borgia“ erschien 2014 im Insel Verlag. Sarah Dunant lebt heute wechselnd in London und Florenz.

Klappentext:

Rom im August, es ist das Jahr 1492. Schon am frühen Morgen ächzt die Stadt unter der Gluthitze des Sommers. Der Lärm in der engen Gasse unter ihrem Fenster lässt Lukrezia aus dem Schlaf fahren. Kann es wahr sein, was der Bote schreit? Ihr Vater, Rodrigo Borgia, der neue Papst? Die Nachricht stellt Lukrezias Leben und das ihrer drei Brüder auf den Kopf: Plötzlich sind sie die mächtigste Familie der Stadt, und das zwölfjährige Mädchen muss in Windeseile erwachsen werden. Denn ihr ehrgeiziger Vater weiß nur zu genau, dass die Hand seiner Tochter mehr wert ist als alle italienischen Ländereien zusammen, und dann ist da noch ihr Bruder Cesare, der seine schöne Schwester etwas zu sehr liebt …


Cover:


Das Cover gefällt mir sehr gut und verleiht auch sofort dieses italienische Flair. Ich finde es sehr passende, dass man sich entschieden hat die Engelsburg + Brücke auf das Cover zu geben! Im Gegensatz zu vielen anderen Romanen dieses Genres wirkt dieses Cover sehr frisch! 

Schreibstil:

Wenig Gefühl mehr Fakten, scheint das Motto der Autorin zu sein. Ich fand es beinahe unmöglich eine Bindung zu den Charakten aufzubauen, was wiederrum nicht heißt, dass das Buch schlecht ist. Sarah Dunant ist darauf bedacht den Leser mit Fakten der damaligen Zeit zu füttern. Sie scheint sehr gut für ihren Roman recherchiert zu haben.
Dennoch ähnelt das Buch teilweise einem sehr lebhaften Sachbuch.

Meinung:

Ich muss sagen den Anfang des Buches fand ich sehr gut. Ich konnte mich sofort im Italien der Renaissance wiederfinden und mir flimmerten schöne Bilder von Rom durch den Kopf!
Leider nahm dieses Feeling im Laufe des Buches ab und ich verlor den Faden. Zu viele Fakten zu wenig Emotionen. Ich liebe geschichtliche Romane, nur bitte nicht so trocken.
Ich empfehle das Buch an jeden der ein Herz für die italienische Renaissance hat und ein halbwegs offenes Ohr für geschichtliches Hintergrundwissen hat, wer einen schönen Roman erwartet, bitte Finger weg!

3,5 Sterne von 5