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Mittwoch, 29. März 2017

[ Interview] Blitzinterview auf der LBM17 - Laurence Horn

Hallöchen zusammen!




Neben der lieben Asuka Lionera *hier gehts zum Interview* habe ich beim Papierverzierer Verlag den sympathischen Laurence Horn getroffen.


Wobei ich sagen muss dieses Interview, trägt den Namenblitzinterview zu Recht - ich kannte den Verlag zu vor noch nicht wirklich auch wenn ich bei näheren Betrachten einigen Cover und Autoren schon in diversen Beiträgen gesehen hatte, konnte ich sie nicht eindeutig zu ordnen. 


Ziemlich schnell sprang mir Rodinia ins Auge und wie es der Zufall so will, stand Laurence Horn auch direkt am Stand und erzählte mir was von seinem Buch - kurzerhand beschlossen wir ein Stand up Interview zu führen.


So aber nun zum spannenden Teil - den Fragen:


Wie lange hast du an Rodinia geschrieben?


Ehrlich gesagt ziemlich lange - ungefähr 3 1/2 Jahre.


---Bei der Antwort staunte ich nicht schlecht --


Ich habe zuvor schon geschrieben aber auf jeden Fall kein Buch. Ich bin Roleplaymaster und habe dort die Abenteure geschrieben und irgendwann meinte die Leute dann -  "Mach doch einmal ein Buch daraus du hast Talent!" Ursprünglich wollte ich eine andere Geschichte nehmen, aber das ging dann nicht war auch rechtlich etwas schwierig also erschuff ich mit Rodinia etwas Neues. Ich schrieb auch deshalb so lange daran weil ich keine Ahnung hatte wie ich anfangen sollte, kein Meister ist vom Himmel gefallen ich musste mir alles von Grund auf aneignen.


Als du mir vorhin über dein Buch berichtet hast, hast du deutlich die Differenzen zwischen Magier und Zauberer betont - warum ist dir das so wichtig? Ist in Fantasygeschichten eigentlich um es "brutal" zu sagen immer dasselbe?


Ja genau deswegen, es ist bei jedem so ziemlich das selbe - es wird einfach nicht differenziert und das finde ich schade. Ich komme aus der Roleplaysezne und da sind Zauberer und Magier auch nicht das Selbe.


--- ich hake nach - aber du wolltest dich auch gezielt abgrenzen? --

Ja natürlich, ich wollte etwas anderes etwas eigenständiges machen!


Dein Prota ist in diesem Fall ein Zauberer - wie würdest du ihn in 3 Worten beschreiben?


Kyrian ist ein Zauberer - genau * Laurence denkt nach* Ich würde ihn in Band 1 vor allem als arrogant, abenteuerlustig aber dennoch auch selbstlos bezeichnen.


-- Du hebst hervor in Teil 1 - ist da etwas mehr dahinter? --


Genau so ist es, Kyrian ist in Teil 1 noch geblendet er ist eigentlich anders aber dazu mehr in Band 2 an dem ich gerade schreibe - Band 1 legt vor allem sein Hauptaugenmerk auf dieses Jäger und Gejagter Szenario. Mir war die Charakterentwicklung sehr wichtig - deswegen ist auch nicht so einfach diese Frage zu beantworten ohne irgendetwas vorweg zu nehmen.


Lass uns noch über dein Cover reden - wie wichtig war es für dich? Hattest du Mitsprache?


Mir was das Cover wichtig! Ich hatte auch Mitsprache und habe auch Gestaltungvorschläge eingebracht die auch toll umgesetzt wurden! Eine befreundete Grafikerin, die auch aus der Roleplayszene kommt hat es für mich entworfen. Ich bin sehr glücklich über mein Cover - mir war es wichtig, dass keine Menschen auf dem Cover zu sehen sind - auch der "Gesichtertrend" auf Fantasybücher ist nichts für mich ich bin eher von der klassischen Fantasysorte.


Danke an Laurence Horn für dieses äußerst spontane Interview!
Es hat mich sehr gefreut dich und dein Buch kennen zu lernen.


Hier gehts zur Verlagshomepage *Papierverzierer Verlag*
Hier gehts zur Laurence Horns Facebookseite *klick*



Dienstag, 28. März 2017

[Interview] Blitzinterview auf der LBM 17 - Asuka Lionera




Hallöchen zusammen!


Die Buchmesse ist vorbeigezogen und ich hab die Messezeit auch dafür genutzt den ein oder anderem Autor auf den Zahn zu fühlen.
Ich freue mich besonders, dass sich Asuka Lionera trotz straffen Zeitplan ein klein wenig Zeit genommen hat. 

Die Challenge war gar nicht so einfach "Kein langweiligen Fragen", sagte sie mit einem grinsen auf den Lippen. Gesagt getan und so kam schon die ein oder andere "böse" Frage.

"Fenrir - !" ist gerade erschienen, natürlich muss ich diese böse Frage jetzt stellen - ist schon was neues geplant oder geschrieben?

*Asuka grinst* Ja, natürlich - aber verraten werde ich es noch nicht was es ist! Kein Kommentar!

--- Wäre auch zu schön gewesen oder? ----

"Fenrir" ist mit Abstand dein dickstes Buch - da hat man natürlich mehr Zeit seinen Charakter zu entwickeln und mehr von ihm zu zeigen. Wie würdest du deine Prota in nur 3 Worten beschreiben?

*Ahm - böser Blick* 

---  Challenge geglückt böse Frage gestellt --

Drei Worte ... das ist schwer - auf jeden Fall tollpatschig, vorlaut und sie hat die Angewohnheit mit der Tür ins Haus zu fallen!

Deine Cover sind immer der Wahnsinn - du hast mir schon einmal gesagt du machst deine Cover selber und legst auch besonders viel Wert auf die Cover. Wie lange hast du an Fenrir gearbeitet?

Ich muss sagen, Fenrir hat mich teilweise wirklich sehr geärgert! Ich sage nur 17 Versuche - erst nach 17 Versuchen war ich damit zu Frieden. Zum Vergleich manche Cover klappten schon nach dem 1 oder spätestens nach dem 5 Versuch, aber Fenrir hat  länger gedauert. - Ich konnte es teilweise schon nicht mehr sehen nach einer langen Arbeitsession! 

-- 17 Versuch klingt zwar viel aber ich persönlich finde Asukas Arbeit hat sich auf jeden Fall bezahlt gemacht ---


Stell dir vor du dürftest nur noch ein Genre schreiben - für welches würdest du dich entscheiden?

Romantasy! Ich mag es meine eigene Welt erschaffen zu können und mich nicht an die Gesetze halten zu müssen. Wenn Kühe fliegen sollen, dann tun sie das auch! Ich mag diese Freiheit und Liebe muss natürlich immer ein bisschen dabei sein.

-- Diese Antwort kam wie aus der Pistole geschossen und ich muss sagen ich kann sie da durchaus verstehen ---

Hast du eigentlich ein absolutes Lieblingsbuch?

*Asuka denkt kurz nach* Eigentlich lese ich Queerbeet alles. Ich persönlich habe nicht so DIESES eine Buch. Für viele ist Harry Potter das Maß aller Dinge im Fantasybereich, ich lese viele Autoren sehr gerne wie zum Beispiel Bücher von Julie Kagawa oder Jennifer Armentrout.

Du bist neben Autorin auch Gamerin und hast dein Herz an Final Fantasy und Zelda verloren.
Sagen wir mal du bekommst ein Angebot ein Game zu schreiben/plotten - würdest du es machen?

Klar sofort!

Ich hake nach - sogar für dein Lieblingsspiel?

Natürlich, ich wäre sofort dabei!! *Asukas Augen glänzen*

Kurz nocheinmal zurück zu deinen Büchern. Welches deiner Bücher war dein Herzensbuch - welches hat dir am meisten Spaß gemacht beim Schreiben?

Nemesis! Nemesis verbindet meine beiden Leidenschaften Gaming und das Schreiben.

Ich muss aber dazu sagen auch Fenrir hat total Spaß gemacht zu schreiben, es ist mein dickstes Buch bis jetzt - Nemesis hatte schon mehr Seiten als die Vorgänge aber Fenrir schlägt alles von der Länge.um Beispiel die Göttersaga die ich eingebaut habe, hat wirklich Spaß gemacht zu schreiben und zu konstruieren.

Ihr wollt mehr über Asuka Lionera erfahren?

*Hier gehts zur Asuka Homepage*


Danke, dass du dir während des Messetrubels und nach deiner Signierstunde noch Zeit genommen hast für ein kleines Schwätzchen!



Freitag, 2. Oktober 2015

#Willkommen auf meiner virtuellen Interviewcouch Martina Riemer

Ein freundliches Hallo von mir!

So ihr Lieben, wie ihr bereits in der Überschrift seht, hatte ich die tolle Chance mit der Young-Adult/Fantasy-Autorin Martina Riemer ein Interview machen zu dürfen.

Die sympathische Österreicherin hat sich tapfer meinen "gemeinen/kniffeligen" Fragen gestellt und ihr werdet sicherlich genauso wie ich über die ein oder andere Antwort überrascht sein. 

Freitag, 11. September 2015

Ich bitte zum Interview das überaus sympathische Autorenduo hinter Rose Snow

Liebe Bücherwürmer!


Wie die ein oder anderen von euch vielleicht mitbekommen habe bin ich ein großer Fan der Fantasy-Reihe "Ach Sinne" rund um die Wächterin Lee un den Reisenden Ben.

Daher hat es mich gleich noch mehr gefreut die beiden sympathischen Frauen interviewen zu dürfen.

Auch für mich war es eine neue Erfahrung ein Autorenduo zu interviewen, denn ich wusste anfangs nicht wie mach ich den das mit den Fragen, aber das Problem hatte ich bald überwunden und auch 2 Leserfragen wurden noch mit eingearbeitet und jetzt bin ich froh euch dieses tolle Interview zeigen präsentieren zu dürfen.




*Rezension (bald)*

Beginnen wir mit ein paar Warm –up Fragen und privaten Details

1. Beschreibt euch gegenseitig mit 3 Worten. 

Wir sind lebensfroh, chaotisch und richtig süchtig nach guten Büchern.

2. Wer sind eure Lieblingsautoren? Was lest ihr privat am liebsten?

Da gibt es viele. Zum Beispiel Doris Knecht, Kathrin Weßling, Thommie Bayer, John Green, Katharina Hagena, John Stephens, Anna Gavalda ...

3. Wie seid ihr auf die Idee gekommen gemeinsam zu schreiben? Wolltet ihr das schon immer oder ist dieser Gedanke spontan geboren?

Das war in einer lauen Sommernacht, kurz bevor Ulli nach Hamburg gegangen ist. Da war der Wunsch plötzlich da – und ist nie wieder weggegangen.

4. Ihr wohnt Kilometerweit voneinander entfernt? Ihr schreibt gemeinsam mittels Skype habt ihr bereits auf eurer Homepage mitgeteilt, aber wie dürfen wir uns so einen Skype-Schreibtag vorstellen? Nehmt ihr euch fixe Schreibtage vor?

Du musst es Dir so vorstellen: Wir plotten die Geschichten via Skype, teilen uns die einzelnen Kapitel auf, schreiben diese und schicken sie uns dann zum gegenseitigen Lektorieren zu. Ganz am Ende skypen wir wieder, um gemeinsam den Feinschliff zu machen. Das erfolgt meistens mit Termin und dauert ein paar Stunden, manchmal auch spontan. Und wenn es möglich ist, versuchen wir uns natürlich auch persönlich zu treffen.  
Aber zwischendurch skypen wir auch gerne einmal, um einfach nur zu quatschen J

5. Wie entscheidet ihr euch, wenn ihr euch einmal uneinig seit über die Entwicklung eines Charakters oder gibt es da keine Unstimmigkeiten, was ich mir nicht ganz vorstellen kann?

Wenn wir uns uneinig sind, dann gibt es immer einen Grund. Sobald wir die Gründe des anderen verstehen, finden wir auch immer einen Weg, um beide Ansichten zu erfüllen – und sind mit dem Ergebnis auch jedes Mal zufriedener als zuvor.

6. Wenn ihr schreibt muss es dann völlig ruhig sein oder schreibt ihr beispielsweise mit Musik?

Das ist unterschiedlich. Carmen schreibt auch gerne im Café, dort aber ohne Musik – Ulli schreibt gerne zu Musik, jedes Buch bekommt seine eigene J

7. Wenn ihr gerade nicht im Veröffentlichungsstress seid findet man euch wo?

Auf Spielplätzen. Im Wald. Im Garten. Bei Freunden. (Und meistens in Gedanken ... denn das nächste Buch wartet schon J)






Natürlich wollen die Leser auch noch etwas über eure Trilogie: Acht Sinne erfahren.


8. Ekelträger, Wutträger…etc. sind ja keine alltäglichen Begriffe…
Wie seid ihr auf die Idee zu diesen tollen Büchern gekommen?

Diese Ideen sind einfach in unseren Köpfen. Bei „Acht Sinne“ hat uns der Gedanke gefallen, dass die Emotionen, die wir durchleben, nicht immer nur durch uns selbst hervorgerufen werden.  Und dann hat es angefangen und die sinnliche Welt hat sich nach und nach entwickelt ...

9. Welches Gefühl und welche Berufung passt zu euch am besten?

Spontan würden wir sagen: Freude und Vertrauen. Freude am Schreiben und das Vertrauen, dass wir auf dem richtigen Weg sind J Und unsere Berufung wäre entweder die eines Künstlers oder Reisenden (immerhin befinden wir uns ja auch auf einer Reise – und sind gespannt, wo sie uns noch hinführt …)

10. Dieses Hick-Hack zwischen Ben und Lee ist wirklich total witzig, wobei ich kein Ben-Supporter bin – er ist nicht umsonst ein Ekelträger – war das am Anfang auch so geplant dass Lee und Ben immer wieder aneinander geraten oder hat sich diese Hassliebe erst während des Schreibens herauskristallisiert?

Das war geplant, denn aus ihren Charakteren heraus müssen sie einfach aneinanderknallen.

11. Was inspiriert euch?

Ein Gespräch mit Freunden. Ein wolkenverhangener Himmel. Eine total schräger Film – Du siehst schon, wir können eigentlich Inspiration in allem finden. Man muss nur die Augen öffnen :)

12. Habt ihr eine fixe Ordnung, dass eine von euch beispielsweise die Todesszene schreibt und einer andere die Glücksmomente oder wie teilt ihr euch das auf?

Nein, da gibt es keine fixe Ordnung. Das fällt immer spontan, wer gerade ein besseres Gefühl für die Szene hat.

13. Wer ist eure Lieblingsfigur aus eurem Buch? Oder seid ihr beide Lee-Anhänger?

Wir geben es zu, wir sind beide recht große Ben-Anhänger. Wir mögen seine persönliche Entwicklung und finden ihn und seine Facetten faszinierend. 

14. Unabhängig von der Story – Ben oder Jesper? Wer hat mehr Sympathiepunkte?

Ben J  Gut, beide versuchen etwas zu sein, was sie nicht sind. Doch aus unterschiedlichen Motiven. Jesper ist sehr von sich selbst überzeugt, während Ben – obwohl er es nie zugeben würde – auch unter die Oberfläche blickt.

15. Die Idee von den diversen Ländern z. B. Wachsamkeitsland ist sehr schön – wer von euch hat sich welches Land und die dortigen Begebenheiten ausgedacht?

Das können wir gar nicht mehr sagen, denn unsere Ideen fließen immer ineinander. Manchmal können wir auch nicht einmal mehr sagen, wer welche Szene geschrieben hat!

Zu guter Letzt noch eine Handvoll an abschließenden Fragen, die sicherlich noch interessant sein könnten.

16. Wie geht ihr mit Kritik um?
Wir hören immer zu und versuchen sie zu verstehen. Und wir sind Kritik gewöhnt, da wir zusammenarbeiten und natürlich ab und zu anderer Meinung sind J

17. Wie wichtig ist euch der Kontakt zu euren Leser? Gibt es eine Möglichkeit euch in absehbarer Zeit anzutreffen auf Lesungen/Messen und Co.?

Der Kontakt zu unseren Lesern ist uns superwichtig. Du kannst Dir gar nicht vorstellen, wie sehr wir uns freuen, wenn wir ein nettes E-Mail bekommen! Und ja, wir sind auf der Frankfurter Buchmesse zu treffen – wer Lust hat uns kennenzulernen, soll uns einfach anschreiben!

19. Und zu guter Letzt -Ist schon ein neues Projekt geplant nachdem eure Trilogie jetzt beendet ist?

Ja, es geht weiter mit der „Acht Sinne“-Reihe. Eigentlich war es nur als Trilogie geplant, aber die Welt ist so komplex und es gilt noch so viele Fragen zu beantworten, dass wir nicht widerstehen konnten, noch weiter zu schreiben. Und wir versprechen Euch: es wird magisch! 

Habt ihr schon gewusst, dass die "Acht Sinne" Reihe Trilogie bereits als Printexemplare erhältlich sind? *Klick*
Zur Autorenhomepage geht es hier entlang *Klick*

Habt ihr noch Fragen an die beiden, dann schreibst sie einfach in die Kommentare!

An dieser Stelle einen herzliches Dankeschön an Ulli & Carmen alias Rose Snow, dass sie meine Fragen so wunderbar beantwortet haben!

Montag, 7. September 2015

Ich bitte zum Interview den österreichischen Thrillerautor Bernhard Aichner

Hallöchen ihr Lieben!

Voller Stolz darf ich euch heute einen sehr sympathischen Herren aus Österreich vorstellen, welchen ihr sicherlich schon kennt oder zumindest einige von euch. Ich spreche von niemanden anders als Bernhard Aichner, den Autor der unter anderem die Bücher "Totenfrau" und "Totenhaus" geschrieben und uns wörtlich mit seiner polarisierenden Hauptprotagonisten Brünhilde Blum in seinen Bann zieht.

Autorensteckbrief:


(c) fotowerk-aichner.at
Name: Bernhard Aichner

Aus:Tirol, Österreich


Wohnhaft: Innsbruck, Österreich

Jahrgang: 1972

Beruf: Autor & Fotograf

Genre: Krimi/Thriller, allg. Romane

Lesungen & Co: *Termine*


Folgende Fragen habe ich Herrn Aichner gestellt, die er auch ohne zu zögern beantwortet hat.
Wie sind sie zum Schreiben gekommen?

Ich schreibe seit ich 15 bin. Es war damals eine wunderbare Möglichkeit der Enge meines Dorfes zu entkommen. Abtauchen in meiner Fantasie, völlige Freiheit spüren. Schreiben macht mich glücklich, es ist lebensnotwendig für mich, nichts außer der Liebe, ist schöner.

War es schon immer Ihr  Ziel eines Tages als Autor Fuß zu fassen?

Das war immer mein Traum, ja. Vom Schreiben leben zu können

Lesen Sie privat auch gerne Krimis bzw. Thriller oder bevorzugen Sie ein anderes Genre?

Ich liebe Lyrik, lese gerne Krimis, aber auch Liebesromane. Ich schreibe Hörspiele und Theaterstücke, ich liebe die Abwechslung. Wenn die Qualität stimmt, kann alles fesseln. Sprache, Plot und Dramaturgie entscheiden.

Ich habe gelesen, Sie haben zu Recherchezwecken in einem Bestattungsunternehmung gejobbt. Welche Erfahrungen konnte Sie mitnehmen und inwiefern hat sie diese Arbeit geprägt?

(c) fotowerk-aichner.at
Ich bin ein sehr neugieriger Mensch, deshalb habe ich während der Arbeit an Totenfrau auch dieses Praktikum gemacht. Es war eine richtig schöne und am Anfang auch eine sehr schräge Erfahrung. Dem Tod als Tabu näherzukommen, zu akzeptieren, dass wir letztendlich alle sterben werden. Die Dankbarkeit wuchs, leben zu dürfen. Über das Sterben spricht man nicht gern, es ist unheimlich, es gilt als schlechtes Omen, wenn man sich damit auseinandersetzt. Die Verstorbenen sollen so schnell wie möglich unter die Erde, das Leben soll weitergehen, der Tod soll keinen Platz bekommen. Das hat mich immer befremdet. Deshalb wurde ich neugierig, deshalb habe ich in der Bestattung mitgearbeitet. Was passiert, wenn man stirbt? Was macht es mit mir, wenn ich hinsehe? Ich habe es herausgefunden.
Am Anfang hatte ich Angst vor den Toten. Aber nur kurz, die Angst verflog schnell. Bald wurde alles selbstverständlich. Ich erinnere mich daran, als ich zum zweiten Mal bei einer Versorgung dabei war. Ich fand mich irgendwann mit einem Fön in der Hand am Kopfende des Versorgungstisches. Ich stand da und föhnte einer vierundachzigjährigen Frau die Haare. Ich hatte die schneeweißen Haare vorher gewaschen, Shampoo einmassiert und es wieder herausgespült. Ich fragte mich: „Was zur Hölle tust du da?“ Die Antwort kam umgehend. Ich war dort, weil ich genau das machen wollte. Lernen. Hinspüren. Und etwas geben. Verrückterweise fühlte es sich gut an.

Es ist ungewöhnlich, dass sich ein männlicher Autor für eine weibliche Protagonistin entscheidet? Was waren ihre Beweggründe?

Ich wollte immer schon eine „Frau“ schrieben. Es war neu, spannend, eine Herausforderung. Ich habe mich gefragt, ob ich das als Mann überhaupt kann. Die Antwort kam aber schnell. Ja, ich kann. Ich habe mich auf mein Gefühl verlassen. In der Liebe sind wir doch alle gleich, dachte ich mir. Fühlen, herzoffen sein, sich hingeben. Wenn das gelingt, ist man auch authentisch, egal welches Geschlecht man hat. Ich habe all meine Liebe in diese Figur gelegt. Deshalb lebt sie. Deshalb ist sie glaubwürdig.

Blum ist nicht unbedingt eine Person, mit der man befreundet sein möchte, war es von Ihnen gewollt dass sie eine „Antagonistin“ als Hauptprotagonistin wählen, oder hat sich das während des Schreibens entwickelt?

(c) fotowerk-aichner.at
Ich habe das von Anfang an geplant. Eine Heldin die mordet, die man aber trotzdem mag.  Blum wird von ihren Emotionen zu ihrer gnadenlosen Selbstjustiz getrieben. Und sie hat aufgrund ihrer Bestatterinnentätigkeit gute Möglichkeiten, unentdeckt zu morden. Sie denkt nicht lange nach, sie tut es einfach. Blum bringt die Bösen um. Das ist ganz wichtig für den Roman, dass es wirklich abgrundtief böse Menschen sind. Hätte ich nur jeweils fünf Sätze mehr zu diesen Opfern geschrieben, etwa, dass sie nicht nur Verbrecher, sondern auch treusorgende Familienväter sind, würde der Roman nicht mehr funktionieren. Er lebt davon, dass man ohne schlechtes Gewissen auf der Seite der Mörderin steht und es beim Lesen gut findet, dass sie meuchelt und mordet. Man will, dass sie davonkommt. Es hat großen Spaß gemacht, das zu schreiben.

Wie wichtig ist es für Sie der lokale Bezug zu Innsbruck/Tirol in ihren Romanen?

Der lokale Bezug ist völlig unwichtig. Meine Romane sind keine Regio-Krimis, Landschaft ist nicht wichtig. Die Stadt hat zwar einen Namen, aber sie ist austauschbar. Ich wollte einen spannenden Roman schreiben und keinen Reiseführer.

Autoren müssen sich ihren Kritikern immer stellen und so wird manchmal auch das eigene Buch fürchterlich zerrissen, wie gehen Sie mit Kritik um?

Ich schätze Kritik von Leuten, die ihr Handwerk verstehen. Kritik ist etwas Gutes, man kann immer dazulernen. Natürlich gilt es aber immer, zu filtern. Was betrifft wirklich mich, und was hat nur mit dem Kritiker zu tun. Was soll bei ihm bleiben, was nehme ich mir mit. Ich bin auf alle Fälle immer sehr gespannt, wenn ein Buch herauskommt und die Urteile gefällt werden. Es ist spannend und auch sehr amüsant manchmal.

Zu guter letzt noch ein handvoll abschließender Fragen, die rund um die Filmrechte und den Nachfolgern von "Totenfrau"

Wie nehmen Sie als Autor den Rummel um Ihr Buch wahr?

Ich liebe es. Alles, was da rund um mich passiert. Das habe ich mir immer gewünscht, herrlich ist es.

(c) Btb-Verlag

Stimmt das, dass sich Barry Films bereits die Filmrechte für ihren Thriller „Totenfrau“ gesichert hat?

Ja. Im Moment wird mit Amerika verhandelt. Wenn alles gut läuft, wird aus Totenfrau eine US-Serie. Das wäre eine Sensation – bitte Daumen drücken!




Worauf dürfen sich die Leser in „Totenhaus“ freuen?

Nachdem auf einem Innsbrucker Friedhof bei einer Exhumierung ein Mordopfer gefunden wird, muss Brünhilde Blum vor der Polizei fliehen und ihre beiden Kinder zurücklassen. Nur sie kommt als Täterin in Frage, die Bestatterin, die den Sarg damals geschlossen hat. Ihre DNA wird auf den Leichenteilen gefunden, es gibt kein Zurück mehr für Blum, ein ganzes Land sucht nach ihr, ihre Situation scheint ausweglos. Durch Zufall findet sie aber Zuflucht in einem seit zwanzig Jahren leerstehenden Luxushotel. Das Totenhaus, ein vermeintliches Paradies, wird für sie zum goldenen Käfig, aus dem es kein Entrinnen mehr gibt.

Haben Sie bereits mit den Arbeiten an Band 3 bekommen?

Ja, ich bin bereits wieder voll eingetaucht. Blum reitet ein letztes mal, Ein wilder Western wird das, ein grandioses Finale. Ich bringe es jetzt zu Ende...


Kennt ihr schon "Totenhaus"? Die Fortsetzung des Bestseller "Totenfrau"? "Totenhaus ist wie auch schon der Vorgänger im BTB Verlag erschienen und seit 17. August 2015.
(c) Btb-Verlag
Bei einer Exhumierung auf einem Innsbrucker Friedhof werden in einem Sarg zwei Köpfe und vier Beine gefunden. Schnell wird klar, dass es sich um ein Verbrechen handeln muss, dass hier die Leichenteile eines vor einem Jahr spurlos verschwundenen Schauspielers liegen. Nur eine Person kommt als Täterin in Frage: die Bestatterin, die die Verstorbene damals versorgt und eingebettet hat. Es gibt keinen Zweifel daran, dass Brünhilde Blum den Schauspieler getötet hat. Doch die ist wie vom Erdboden verschluckt…


In „Totenhaus“ bleibt Bernhard Aichner sowohl seiner spannungsgeladenen Handlungsführung als auch seiner minimalistischen, Telegramm-artigen Sprache treu. Soghaft entwickelt er den Fortgang der Ereignisse, die Verzweiflung seiner Protagonisten Blum wird so drastisch, dass man sie geradezu physisch spüren kann. Aichner entwirft dabei eine Abwärtsspirale, eine Fahrt mit der Geisterbahn, einen wilden Ritt der liebevollen Mutter und Mörderin Blum. Die Geschichte galoppiert atemlos auf ein ungeahntes Ende zu. *Rezension*


Danke an dieser Stelle an Bernhard Aichner, dass er sich den Fragen gestellt hat und ich die Zeit genommen hat sie zu beantworten!

Freitag, 10. April 2015

#Willkommen auf meiner virtuellen Interviewcouch Susanne Gavénis

Liebe Lesemäuse und Büchereulen!


Darf ich euch die wundervolle Autorin Susanne Gavénis vorstellen? Sie ist keine geringer als die Autorin der Fantasyroman "Gwailor Chronik", welche ich kürzlich auf meinem Blog vorgestellt beziehungsweise besprochen habe. An dieser Stelle verlinke ich am besten nochmal die beiden Rezesnionen, damit ihr euch selbst ein Bild davon machen könnt!

Gwailor Chronik - Im Schatten der Prophezeiung
Gwailor Chronik - Schicksalspfade

So weiter im Text ich hatte die fabelhafte Gelegenheit sie mit Fragen zu löchern und genau diese präsentiere ich euch jetzt.

Dienstag, 13. Januar 2015

#Willkommen auf meiner virtuellen Interviewcouch Jannes C. Cramer


Hallöchen meine lieben Leseratten!

Heute habe ich tolle Neuigkeiten, denn ich hatte die Chance ein Interview mit dem super netten Autor Jannes C. Cramer  führen zu dürfen. Mit seinen beiden Büchern  "Frauenkammer" und "Mira Magica" konnte er mich schon überzeugen und ich freue mich ihn jetzt auch auf meiner virtuellen Interviewcouch begrüßen zu dürfen!

Mittwoch, 28. Mai 2014

Katja Piel über sich und ihre Bücher!


Hallöchen meine lieben Leseratten!

Heute habe ich tolle Neuigkeiten, denn ich hatte die Chance ein Interview mit der großartigen Autorin Katja Piel führen zu dürfen. Mit ihrer Trilogie "Kuss der Wölfin" hat sie mich in ihren Bann gezogen und nun plaudert sie über sich, ihre Karriere und  natürlich über ihre Bücher!
Damit ich euch nicht länger auf die Folter spannen zeig ich euch wie sie auf meine Fragen geantwortet hat!

Dienstag, 25. Februar 2014

Eine Debütautorin über sich und ihre ersten Schritte als Autorin wird zum Interview gebeten

(c) Stefanie Brandenburg
Vor kurzen hat sie ihr erstes Buch veröffentlicht und ich frage mich, wie ist es ihr ergangen mit ihrem ersten Werk. Ich freue mich gemeinsam mit der Debütautorin Tina Janik dieses Interview über ihre ersten Schritt als Autorin und natürlich über ihren Debütroman „Schicksalsspieler“ führen zu dürfen.

Beginnen wir mit Deiner Person. Wie bist Du zum Schreiben gekommen?

Als Kind bin ich leidenschaftliche Geschichtenerzählerin gewesen. Nicht notwendigerweise mit der Prämisse eine Geschichte zu erzählen. Ich habe mir gerne ausgedacht, was mir hätte passiert sein können. Manchmal hat es funktioniert und manchmal haben meine Zuhörer gelacht und gesagt: “Das glaube ich nie!” Der Schritt vom Erzählen zum Schreiben ist klein. Erst habe ich Briefe verfasst, die meine Geschichten enthielten, und dann irgendwann Romane.
Dein Debütroman „Schicksalsspieler“ ordnet sich am ehesten in das Genre Liebe/Romantik ein. Welches Genre liest Du selbst am liebsten?
Familiengeschichten sind meine Favoriten. Ich liebe Jonathan Franzen, John Irving, Ian McEwan, Philip Roth, John Updike, J.M. Coetzee, Leon de Winter, Peter Stamm, Max Frisch, Thomas Bernhard und natürlich die großartige Sibylle Berg. Meine persönliche Heldin.  
Woher nimmst Du die Ideen beziehungsweise was inspiriert Dich?

Das Leben ist meine Inspirationsquelle. Es ist nichts vor mir sicher. Ich schreibe einfach mit.
Du hast dich für einen Roman mit Thema Liebe entschieden, war es schon im Vorhinein klar, dass es dieses Genre wird?
Ich glaube gar nicht, dass ich eine klassische Liebesgeschichte geschrieben habe. Es geht viel mehr um Traum und Wirklichkeit. Ich erzähle von unseren Erwartungen an das Leben und natürlich auch an die Liebe.  
Jeder Mensch hat gewisse Ziele. War es schon immer Dein  Ziel eines Tages als Autorin Fuß zu fassen?
Vermutlich bin ich mehr der Typ, der sich treiben lässt. Es gefällt mir, Träume zu leben. Das erscheint mir irgendwie erstrebenswerter, als ein Ziel zu erreichen.
Deine ersten Schritte als Autorin waren sicher nicht einfach – mit welchen Problemen/Schwierigkeiten hattest Du  zu kämpfen?
Oh, mit meiner Ungeduld! Das ist echt eine Schwierigkeit. Dabei hatte ich es vergleichsweise leicht. Es gab mehrere Agenturen, die mich vertreten wollten und einen Verlag, der den Text rausbringen wollte. Doch mir ging trotzdem alles viel zu langsam. Ich bin wirklich schrecklich ungeduldig!
Hattest Du in Betracht gezogen, Dein Buch via Self-Publishing als E-Book anzubieten oder war es für Dich von Beginn an klar, dass es als Print Exemplar verlegt werden muss?
Es stand ja schon alles fest, bevor ich mit dem Schreiben fertig war. Aber mittlerweile habe ich mich mit Self-Publishing beschäftigt und finde es eine tolle Alternative. Vor allem meine Ungeduld ist begeistert!  
Man weiß wie schwierig es ist, als Autor sich langzeitig einen guten Ruf aufzubauen und von den Einnahmen leben zu können. Kannst Du als Debütautorin, die noch neu im Geschäft ist, bereits von den Einnahmen durch den Verkauf deiner Bücher leben?
Das ist so eine Art Mischkalkulation, würde ich sagen. Ich schreibe ja viele Sachen. Essays, Erzählungen, Präsentationen, Drehbücher, Romane, Kurzgeschichten. Manche Texte werden gut bezahlt, manche schlecht und andere schlicht gar nicht. Wenn du das gut verbindest, kannst du trotzdem alles schreiben, was du willst.
Nachdem ich „Schicksalsspieler“ gelesen habe, gingen mir einige Gedanken im Kopf herum. Besonders die Namen der beiden Protagonisten, Lola und Ryo, sind eher ungewöhnlich, warum hast Du Dich für diese Namen entschieden?
Ryo ist ein japanischer Name, den ich auf meiner Reise nach Japan aufgeschnappt habe und Lola passt einfach zu Lola. Es ist genau der richtige Name für sie.  
Wie würdest Du sagen, zeichnen sich deine Protagonisten aus?
Sie sind Gegensätze. Lola ist ein warmes Rot und Ryo ein kühles Blau. Er kann sich nicht hingeben, Lola will sich in Hingebung auflösen. Sie sehnen sich nach den Fähigkeiten des anderen. Sie sind genau das, was sie jeweils nicht können. Lola kann sich nicht als sich selbst definieren und Ryo nicht als ein Teil eines Ganzen.

Warum hast Du Dir genau diese Orte ausgesucht?  Was verbindest Du mit den Schauplätzen der Geschichte? Musstest Du viel Zeit in Recherche investieren?
Berlin ist meine Heimat und das ist der Grund, warum ich Geschichten gerne in Berlin ansiedle. In Frankreich habe ich eine Zeit lang gearbeitet. Deshalb kenne ich das Land gut und so spielt es in meinen Geschichten ebenfalls oft eine Rolle. In Hong Kong bin ich einmal gewesen und habe gedacht, dass es der einzige Ort auf der Welt ist, an dem ich leben wollen würde. Es hat mir dort außerordentlich gut gefallen. Und in Japan habe ich “Schicksalsspieler” geschrieben. Ich wollte einen Roman zwischen den Kulturen schreiben und da ich seit der Schulzeit eine Brieffreundin in Japan habe, die mich bei sich aufgenommen hat und in deren Haus ich schreiben durfte, war schnell klar, dass der Roman zwischen Deutschland und Japan spielen musste. Das Haus, das in “Schicksalsspieler” auftaucht, gibt es wirklich. Auch die kleine Hafenstadt Yuya ist exakt so, wie ich sie beschreibe. Es ist der Heimatort meiner Brieffreundin Yasuyo. Deshalb musste ich nicht viel recherchieren, sondern konnte aus der Erinnerung schreiben. 
Zwar ist Sex und Erotik kein Tabuthema mehr, jedoch haben immer noch einige Hemmungen offen über das Thema zu sprechen. Du hingegen baust immer wieder Erotikszenen, war es für Dich schwierig diese Szenen zu schreiben?
Nein, ich finde Sex gehört zum Leben dazu. Ich habe überhaupt keine Berührungsängste, wenn es um Erotik geht. Es erscheint mir nicht schwieriger, als das Beschreiben eines Waldspaziergangs.
Auch dem Meer als Verbindungsglied lässt Du immer wieder eine zentrale Rolle zukommen. Warum genau das Meer? Welche Bedeutung hat das Meer für Dich?
Das Meer hat keine Kultur. Es ist universell. Es ist nicht nur eine Verbindung zwischen den Kontinenten, nein es ist auch ein großer gemeinsamer Nenner. Das Meer ist ohne Identität. Auch wenn es mal “Indischer Ozean” oder “Japanisches Meer” heißt, habe ich doch das Gefühl, dass es niemanden gehört. Es ist immer noch eines der großen Mysterien unserer Erde. Es ist sehr archaisch. Das gefällt mir.
Außerdem schwimme ich leidenschaftlich gerne. Abzutauchen ist für mich gleichbedeutend mit Meditation. Das Meer bedeutet für mich die totale Freiheit.
Wie bereits vorher von Dir angesprochen, greifst Du die Verflechtung von Träumen und der Wirklichkeit auf. Welche Bedeutung haben Träume für Dich persönlich?
Träume sind für mich der Motor des Lebens. Alles was ich tue, habe ich mir einmal erträumt. Ich mage es, das Leben als Traum zu leben.
Für jeden Autor ist es wichtig, wie seine Leser das Gelesene auffassen. Was würdest Du Dir  wünschen, wie die Leser Dein Buch interpretieren sollen?
„Schicksalsspieler“ ist ein Plädoyer fürs Träumen ganz ohne Reue. Seine Erwartungen an das Leben an Träumen festzumachen, ist natürlich auch eine Gefahr. Ungefährlich ist es jedoch Träume als Möglichkeiten zu verstehen. Wieso muss es immer nur ein Leben geben? Es ist doch auch denkbar, viele weitere Leben in unseren Träumen zu leben. Ich wünsche mir Leser, die gerne träumen; die Wunsch und Wirklichkeit miteinander verweben. Egal ob im echten oder im erträumten Leben.  
Zu guter Letzt noch eine Frage die sicherlich viele interessiert. Hast Du bereits ein neues Projekt in Planung, vielleicht sogar eine
Fortsetzung von „Schicksalsspieler“?
Letzten Sommer bin ich mit der Transsibirischen Eisenbahn durch Russland und die Mongolei gereist. Über diese Reise werde ich natürlich schreiben. Und dann konstruiere ich gerade eine Geschichte, die auf Island spielen wird. Da plane ich diesen Spätsommer hinzureisen. An eine Fortsetzung von “Schicksalsspieler” denke ich noch nicht, auch wenn ich oft danach gefragt werde.

An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei Tina Janik bedanken für die Beantwortung dieser Fragen und der investierten Zeit.

Eure J.


Copyright: Das Copyright für die verwendten Bilder der Autorin unterliegt der Fotografin Stefanie Brandenburg. Das Copyright für das Cover dem Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf!