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Sonntag, 7. September 2014

Frauenkammer - Jannes C. Cramer


Einen Täter den man so nicht vermuten würde
Ein Beruf der schamlos ausgenutzt wird.
Ermittler die im Dunkeln tappen!

Eckdaten zum Buch:


  • Erscheinungsdatum Erstausgabe :17.10.2013
  • Verlag : Windsor Verlag
  • ISBN: 9781627840996
  • Genre: Thriller
  • Art: Einteiler 
  • 212 Seiten
  • E-Book / Taschenbuch

  • Autor:
Jannes C. Cramer arbeitet als selbständiger Programmierer und  Software Entwickler.
Ganze 32 Jahre dauerte es bis er das kreative Schreiben als Hobby und Ausgleich neben dem Beruf für sich entdeckte. Seinem Debütroman "Die Frauenkammer" schrieb er 2013.

Cover:

Das Cover finde ich für einen Thriller eher untypisch und genau deshalb auch so interessant. Wenn ich diese Cover sehen fallen mir sofort folgende drei Worte ein: Verzweiflung, Trauer, Angst und das wiederrum passt doch perfekt zu einem Thriller, warum also ist es untypisch?
Ganz einfach es ist selten geworden auf Cover von Thrillern Personen zu sehen oder besser gesagt Frauengesichter, diese findet man doch eher in dem Genre Fantasy und Problemliteratur/Ratgeber wieder. Daher muss ich sagen, finde ich das Cover sehr reizbar und vor allem Aufmerksamkeit erregend.

Klappentext:

In einem abgelegenen, unbelebten Teil der Stadt wird eine Frauenleiche gefunden. Als die Ermittlungen keine verwertbaren Spuren liefern, wird der Fall zu den Akten gelegt, bis wenige Wochen später eine zweite Tote für offene Fragen sorgt. Ein tragischer Unfall oder ein weiterer Mord? Wie sich schnell herausstellt, scheint es eine Verbindung zwischen beiden Fällen zu geben. Für Kommissar Frank Holper beginnt eine mühsame Ermittlungsarbeit, für die er schon bald die Hilfe eines externen Beraters in Anspruch nimmt. Eine sinnvolle Idee oder ein verhängnisvoller Fehler?

Schreibstil:

Den Schreibstil von Herrn Cramer würde ich vor allem als bodenständig und einfach Beschreiben, verschachtelte Sätze und hochtrabende Begriffe bzw Erklärungen sucht man hier vergeblich und somit fiel es mir sehr einfach in das Buch einzusteigen. Die Spannung wird an den richtigen Momenten aufgebaut, auch wenn sie das ein oder andere mal leider viel zu abrupt abgebrochen wird. Aber kein Meister ist vom Himmel gefallen und somit kann man darüber hinwegsehen und das Buch einfach nur genießen und die spannenden Fall rund um die mysteriöse "Frauenkammer" eintauchen.

Meinung:

Das Buch überzeugt vor allem durch seinen bereits angesprochenen, angenehmen Schreibstil. Die Idee rund um die Frauenkammer ist sehr interessant jedoch schon ansatzweise von anderen Thrillerautoren bekannt. (Natürlich ist es schwer immer wieder etwas Neues zu erfinden) Jedoch hat sich Herr Cramer bemüht sich auf keinen Fall einen anderen Autor nachzuahmen, sondern erschafft  einen tollen Fall, meist aus der Sicht des Täters geschrieben.
Kapitel sucht man in diesem Buch vergebens, was mich ehrlich gesagt zu Beginn etwas verwirrt, hat da ich nicht immer den Personenwechsel mitbekommen, habe. Bald war auch diese Hürde überwunden und ich konnte mich voll und ganz auf den Inhalt konzentrieren.
Alles in allem kann ich sagen ein toller Debütroman und man darf gespannt sein, was man von Herrn Cramer als Nächstes lesen darf.

Fazit: 

Ein solider Thriller mit "schönen" Spannungsmomenten, aber dennoch nicht vergleichbar mit meinen Lieblingen Simon Beckett oder Chris Carter ;) Dennoch auf jeden Fall lesenswert!

4 Sterne von 5

Diese Rezi bezieht sich auf das Buch in der Ausgabe bevor es Überarbeitet wurde!