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Dienstag, 6. Oktober 2015

[Rezension]: Die Nacht der Tausend Farben: Tödliche Elemente - Claudia Rehm


Eine Zeremonie, gedacht um dein inneres Wesen zu offenbaren
Doch was wenn diese Zeremonie eine Fähigkeit offenbart, die  alle einschüchtert
Was ist wenn du plötzlich zur Gefahr wirst?

Eckdaten:


  • Erscheinungsdatum:06.09.2015
  • Verlag : /
  • ISBN: B01521F38A
  • 400 Seiten
  • Genre: Fantasy
  • Art: Reihe
Autor:


Ich entstamme dem gleichen Baujahr wie der unvergleichliche Filmklassiker "Dirty Dancing" und Whitney Houston's unsterblicher Powersong "I wanna dance with somebody". Ursprünglich komme ich aus dem schönen Westen Österreichs (Vorarlberg), lebe, arbeite und studiere aber schon seit gut fünf Jahren in England (zuerst in London, mittlerweile in Cambridge). Meine Wahlheimat England beeinflusst nicht nur meinen Lebensstil (ich trinke meinen Tee mit Milch und mag zum Frühstück am liebsten Baked Beans), sondern inspiriert mich auch beim Schreiben. Meine Erlebnisse in Cambridge sind zum Beispiel in mancher Hinsicht in "Die Nacht der Tausend Farben" reflektiert, auch wenn man das Buch sehr aufmerksam lesen muss, um das zu bemerken. Kleiner Tipp: Ich gebe den Namen meiner Buchcharaktere gerne eine Bedeutung und auch in "Die Nacht der Tausend Farben" ist das so.

Ich schreibe am liebsten Fantasy, aber da ich die Aufmerksamkeitsspanne eines fünfjährigen Kindes habe und nie lange bei nur einer einzigen Tätigkeit bleiben kann, wandere ich auch immer wieder gerne in andere Genres ab. Im Moment arbeite ich zum Beispiel noch an einer Dystopie und an einem ziemlich düsteren Thriller. 

Neben dem Schreiben vergnüge ich mich in meiner Freizeit auch als gänzlich untalentierte Gitarristin, unermüdliche Verfechterin kitschiger Popsongs und absoluter Film- und Serienjunkie. Ich reise gerne und liebe es Sprachen zu lernen. In den vergangenen Jahren habe ich mich neben Englisch auch an Französisch, Spanisch, Russisch und Japanisch versucht. Ich vergesse allerdings mindestens genauso schnell wie ich lerne, weshalb ich mittlerweile bis auf Englisch und Deutsch in kaum einer Sprache noch mehr als nach dem Weg fragen kann.

Klappentext: *SPOILERGEFAHR*

Emma ist eine Formwandlerin und darf sich so wie alle weißen Magier in ihrem sechzehnten Lebensjahr zum ersten Mal in ihre tierische Gestalt transformieren. Doch die feierliche Wandlungszeremonie bringt Emma plötzlich in Lebensgefahr. Anstatt sich wie ihre Mitschüler in ein Tier zu transformieren, verwandelt Emma sich in das Element des Feuers und erhält damit eine seltene Gabe, die eine Gefahr für andere Magier ist. Ihre Freunde, Mitschüler und Lehrer wollen Emma lieber tot sehen, als diese gefürchtete Fähigkeit in ihr reifen zu lassen. Als Harris, ein junger, schwarzer Magier rettend die Hand nach Emma ausstreckt, sieht es so aus, als wäre ihre einzige Chance zu überleben die, sich von der weißen Magie abzuwenden und Zuflucht auf der schwarzen Seite der magischen Künste zu suchen. 


Cover:


Das Cover (vor allem die Farbauswahl) finde ich sehr gut gewählt und stimmig zum Thema!

Das "rotstrahlende" Mädchen auf der Klippe hat in diesem Fall auch eine tolle symbolische Bedeutung.

Schreibstil:


Der Schreibstil ist locker und man kann ihn angenehm lesen, jedoch ist mir der Einstieg etwas schwer gefallen. Sehr interessant finde das die Perspektive nicht die eines "Ich-Erzählers" ist. Auch an Dramatik fehlt es sicherlich nicht ich sag nur "Tattoostudio" ansonsten habe ich jedoch auch klein wenig zu meckern, da das Buch stellenweise etwas viel ausgeschmückt ist.


Meinung:


Der Einstieg in das Buch ist mir auf Anhieb gut gelungen. Man bekommt einen guten Überblick über die dortigen Begebenheiten.


Emma ist eine sehr sympathische Prota.. Zu Beginn hat sie mir mit ihrem Schicksal wirklich leid getan und ich war auch ehrlich gesagt überrascht, dass es sie trifft.

Mein Lieblingscharakter im Buch war jedoch Harris was vor allem an seiner geheimnisvollen Art liegt. Man weiß nie so genau was er eigentlich im Schilde führt. 

Ansonsten hat es mir inhaltlich sehr gut gefallen, für mach war dieses "Art des Buches" nicht ganz neuartig da es so ähnliche Verwandlungsfälle natürlich schon gibt, aber das schmälert die Geschichte natürlich nicht.

Alles in allem war ich auf jeden Fall positiv überrascht, da ich mir nicht sicher war was mich erwartet, aber ich wurde nicht enttäuscht.

Einziger Kritikpunkt - die Handlung im 2/3 ist stellenweise etwas langatmige wie ich finde, hier verliert sich die Autorin ein Wenig macht es aber mit einem interessanten Schluss 1/3 wieder weg.

Fazit: Ein schöner fantastischer Roman rund um eine Gesellschaft abseits von normalen Menschen, den hier gilt jeder mit einer besondern Gabe als Norm und zwar die Formenwandler. 


Cover: 0,8 von 1 Stern

Schreibstil: 0,6  von 1 Stern
Protagonisten: 0,8 von 1 Stern
Thematik: 1,6 von 2 Sternen

Gesamteindruck: 3,8 von 5 möglichen Sternen