Montag, 7. November 2016

[Rezension] London - Christoph Marzi


Eckdaten zum Buch:


  • Erscheinungsdatum :12.09.2016
  • Verlag : Heyne
  • ISBN: 9783453316652
  • Flexibler Einband 700 Seiten
  • Genre: Fantasy
  • Art: Reihe
Autor:

Christoph Marzi, ahrgang 1970, wuchs in Obermending nahe der Eifel auf. Bereits mit 15 begann er Kurzgeschichten zu schreiben. Er studierte in Mainz Lehramt und unterrichtet an einem wirtschaftswissenschaftlichen Gymnasium.Heute lebt er mit seiner Familie im Saarland. Seine Frau Tamara und er haben gemeinsam drei Töchter. Seine Frau ist auch immer seine erste Kritikerin und Ratgeberin und trägt so entscheidend zum entstehen der Werke bei. Mit dem sensationellen Erfolg seiner Trilogie um die Uralte Metropole ("Lycidas", "Lilith" und "Lumen") hat er sich einen festen Platz als deutscher Fantasy-Autor erobert. Vor allem seitdem sich seine Triologie 2005 den Fantastik-Preis sicherte zählt er zu den bekanntesten deutschen Fantasyautoren. Inspiriert ist seine Welt von zahlreichen Spanien Aufenthalten, vor allem durch Ibiza und dem Anime-Regisseur und Mangazeichner Hayao Miyazaki, der für seine Steam-Punk Welten bekannt ist. Beeinflusst wurde er vor allem durch viktorianische Autoren wie Charles Dickens, Arthur Conan Doyle, Edgar Allan Poe, Robert Louis Stevenson und Jane Austen. Aber auch Elemente von neueren Autoren wie Kai Mayer und China Miéville. Auffällig ist die Beeinflussung durch Neil Gaiman von dem er die englische Unterwelt in seinem Roman Niemalsland entwendete. Im August 2013 erscheint mit "Die wundersame Geschichte der Faye Archer" sein aktueller Roman.

Klappentext:


Schwere Schneeflocken tanzen in der Dämmerung, als Emily Laing das erste Mal London nicht mehr findet. Doch wie kann das sein? Eine ganze Stadt verschwindet doch nicht einfach so. Mitsamt all ihren Schornsteinen, Bewohnern und Geheimnissen. Hat das vielleicht etwas mit den beiden seltsamen alten Damen zu tun, die Emily entführen? Oder hängt es mit dem Waisenmädchen zusammen, das plötzlich auf den Stufen einer U-Bahn-Rolltreppe auftaucht? Noch einmal müssen Emily und ihre Gefährten, der Alchemist Wittgenstein, Maurice Micklewhite und die kluge Ratte Minna, in die Tiefen der Uralten Metropole hinabsteigen. Denn hier, in der magischen Stadt unter der Stadt, liegt die Antwort. Und die Gefahr …

Cover:

Das Cover ist für mich etwas besonders - es strahlt eine schlichte Eleganz aus und hebt sich auch von den anderen Covern der Lycidas Reihe ab war mir optisch sehr gut gefällt. Auch dieses kleinen Details tragen sehr viel zu der schönen Optik bei.

Schreibstil:

Ich bin wirklich angetan von Herrn Marzis Schreibstil. Angenehm zu lesen und wirklich schön ausformuliert - nicht zu knapp aber auch nicht zu auschweifend. Vor allem fand ich schön mit wieviel Herzblut er seine Charaktere zeichnet. Gefiel mir wirklich gut.


Meinung:

Ich bin ohne Vorahnung an das Buch herangegangen und war gleich von Anfang an mitgerissen. Die ganze Story rund um das plötzlich verschwunden London hat mich wirklich sehr unterhalten. Auch habe ich mich immer wieder gefragt, wie ich selbst reagiert hätte. Was würde ich tun wenn ich weiß das es eine Stadt gibt und aber keiner sonst kannst sich an die einstige Haupstadt erinnern. Ein sehr bizzares Szenario und daher war ich gleich noch viel neugieriger wie sich die Geschichte entwickelt.

Für mich ein absoluter Pageturner mit einer quirligen Protagonisten die mir sehr ans Herz gewachsen ist. Eine definitive Leseempfehlung von mir.


Fazit: Ich kannte die aufgrund einer Freundin und die hat mir so ziemlich alles darüber erzählt, also hatte ich kein Problem dieses Buch zu lesen und bin einwandfrei auch mitgekommen - ich muss sagen ich bereue es die Reihe nie selbst gelese zu haben den Christoph Marzi schreibt wirklich toll! Da muss ich definitiv was nachholen.

Cover: 1 von 1 Stern

Schreibstil: 0,8 von 1 Stern
Protagonisten: 1 von 1 Stern
Umsetzung/Thematik: 1,8 von 2 Sternen

Gesamteindruck: 4,6 von 5 möglichen Sternen

1 Kommentar:

  1. London hat mir auch unglaublich gut gefallen. Emily als Protagonisten war mir sehr sympatisch und die ganze Handlung fand ich richtig gut. Marzi hat eine fesselnde und spannende Art Geschichten zu erzählen.
    Tolle Rezension! :D

    Liebe Grüße,
    Sandra

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