Sonntag, 3. Juli 2016

Royal Desire (Band 2) - Geneva Lee



Immer noch stärker als Shades of Grey, aber dennoch hat es mich nicht vom Hocker gerissen
Eine schöne Fortsetzung aber der WoW-Effekt blieb genauso aus wie der "Ist das deren Ernst?" Moment - letzteres zum Glück.

Eckdaten zum Buch:


Autorin:

Geneva Lee liest und schreibt lieber einen guten Liebesroman, als sich um die Wäsche zu kümmern, und sie hat eine Schwäche für starke, gefährliche, sexy Helden. Mit ihrer Royal-Saga um die prickelnde Liebesgeschichte zwischen dem englischen Kronprinzen Alexander und der bürgerlichen Clara wurde sie zur New-York-Times-Bestsellerautorin. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Kansas City.


Klappentext:

Amerikanisches Good Girl verfällt britischem Royal Bad Boy – und es wird … heiß! Enttäuscht und verletzt hat Clara ihre Beziehung zu Prinz Alexander nach einer letzten gemeinsamen Nacht beendet. Sie stürzt sich in die Arbeit, um ihn zu vergessen – vergeblich. Die Erinnerungen an ihn, an ihre gemeinsame Zeit lassen sich nicht auslöschen. Und Alexander ist kein Mann, der so leicht aufgibt. Kann er Clara von seiner wahren Liebe überzeugen? Und wird sie zu ihm stehen, wenn er seine dunkle Vergangenheit vor ihr enthüllt?

Cover:

Das Cover gewohnt schön und genauso schlicht und majestätisch wie Band 1 gehalten - natürlich werden "böse Zungen" behaupten es sei das helle Pendant zu der erfolgreichen "Afer-Reihe" Optisch, aber ich bin der Meinung das eben dieses schlichte weiße Aussehen doch sehr viel ausmacht und man keinen "Schmudelroman" hinter der Royal-Reihe vermuten lässt, wirkt das Cover doch zu seriös und macht Lust auf mehr.

Schreibstil:

Das positive zuerst die Sprache ist NICHT zu vulgär und NICHT zu kindlich - sehr wichtig in diesem Genre, ansonsten ist einem schnell der Spaß an der Lektüre vergangen. Ebenso ist mir positiv aufgefallen, dass die Charakterentwicklung dieses Mal mehr in die Tiefe geht als im Vorgänger und wir nicht mehr so dermaßen viele oberflächliche Charakter haben, dass tut vor allem der Story gut.

Dennoch bin ich etwas entäsucht von den Charakteren, dieses ständige Hin und Her geht einem schon auf den Geist und manche Charakter (ich meine schön, dass sie sich entwickeln), aber für mich in eine komplett falsche Richtung.....



Meinung:

Inhaltich sind wir wieder nah beim ersten Skandale, Anschläge, Sex und Beziehungsstress. Mainstream vom feinsten, aber wie sollte es auch anders sein es klar das diese Art von Roman eher einfacher und vorhersehbarer angelegt ist.

Mein kleines Highlight war das Interview (aber ich will euch natürlich nicht spoilern)

Dieses Hin und Her zwischen Clara und Alex ist zu Beginn noch weniger störend aber nervt mich irgendwann wirklich  abnormal...aber nun gut bei 50Sog wars die "Inner Göttin" und hier dieses melodramatische aber nun gut,

Richtig unmöglich ist aber die Mutter - sie ist wirklich eine Person die möchte man am liebsten gegen die Wand klatschen oder in "Game of Thrones" Manier "SHAME" rufen, ich meine weiß sie da eigentlich was sie tut?

Mehr als nur überrascht, war ich jedoch vom Epilog und generell auch von der immer wiederkehrenden düsteren Stimmung im Roman, ich denke Band 3 ist durchaus lesenswert und hält dann doch die ein oder andere Überraschung bereit für seine Leser.

Fazit: Besser als 50Sog, aber dennoch bleibt ein fader Nachgeschmack - irgendwie alles zu melodramatisch aber ansonsten eine solide Geschichte in der auch die Erotik nicht zu kurz kommt.

Cover: 1 von 1 Stern
Schreibstil: 0,8 von 1  Stern
Protagonisten: 0,6 von 1 Stern
Thematik/Umsetzung: 1,4 von 2 Sternen

Gesamteindruck: 3,8 von 5 möglichen Sternen

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