Dienstag, 3. November 2015

[Rezension] Der Untergang Europas: Vorbei und lange vergessen - Dietmar Kauscheder



Katastrophen suchen die Erde heim
Die Menschen sind nur noch ein Elend ihrer selbst...
Wie wird die Menschheit überleben können?

Eckdaten zum Buch:



  • Erscheinungsdatum:04.02.2014
  • Verlag : CreateSpace Independent Publishing Platform
  • ISBN: 9781495443756
  • 380 Seiten
  • Genre: Dystopie
  • Art: Reihe (?)
Autor:

Dietmar L. Kauscheder lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Wolkersdorf im Weinviertel (nördlich von Wien). Seit der Schulzeit beschäftigt er sich immer wieder mit kurzen Texten ohne jedoch eine Veröffentlichung anzustreben. Das Lesen von Romanen im Fantasy und Fiction Genre gehört seit seiner Jugend zu seiner Leidenschaft. Nach der Erstellung einer Vielzahl von beruflichen Dokumentationen, Spezifikationen und dergleichen entsteht der Wunsch einen vollständigen Roman in Form eines mehrteiligen Zyklus auszuarbeiten. Mit „Das Ende der Diaspora“, dem 1. Band aus dem Zyklus „Der Untergang Europas“, legt er einen mitreißenden Endzeit-Roman im Europa gegen Ende des 21. Jahrhunderts vor.


Klappentext:


Im Europa des Jahres 2091 haben nach der Wirtschaftskrise und einer verheerenden Klimakatastrophe zu Beginn des Jahrhunderts die Führungseliten einzelner Reiche die Macht an sich gerissen. Der Wettbewerb um die versiegenden Ressourcen bestimmt das gesellschaftliche und politische Leben. 

Lukas Esterházy, der junge Kaisersohn aus Wien, gerät auf der Suche nach seiner entführten Schwester in Schwierigkeiten. Doch er muss sich nicht nur im Kampf sondern auch in der Bewältigung seiner Gefühlswelt bewähren. Im Nordosten des Kontinents braut sich ein militärischer Konflikt des starken russischen Heeres mit dem baltischen Städtebund, der Heimat von Agneta Kakys, und den Familien in St. Petersburg zusammen. Zahlreiche Intrigen um Macht und Einfluss nehmen ihren Lauf. Währenddessen kämpft sich Jeffrey Tilsdale, ein Soldat der Londoner Armee, mit seinen Männern durch die unwirtliche Wüste in Südfrankreich. 

Der Erste und Zweite Teil der Serie sind bereits veröffentlicht. 
Die Veröffentlichung des Dritten Teiles ist gegen Ende 2015 geplant.


Cover:


Das Cover ist sehr schlicht und eigentlich unauffällig - so fehlt das Buch trotz des interessanten Inhalts sicherlich oftmals einfach durch den Rost....


Schreibstil: 


Der Schreibstil von Herrn Kauscheder ist zwar interessant aber im großen und ganzen etwas anstrengend zu lesen - sein Schreibstil ist mit vielen Details und Fakten versetzt die den Leser wirklich in diese "So ist es und nicht anders" Gefühl, durch diese ganzen Fakten wirkt der Schreibstil gleichzeitig auch sehr trocken und so konnte ich leider nu sehr wenig Seiten am Stück lesen, wobei ich diese wenigen Seiten immer sehr genossen habe.


Meinung:


Ware Protagonisten die man mögen muss, finde ich persönlich gibt es eigentlich nicht - das Buch baut eher Amtosphäre auf und will den Leser in seine Welt hineinziehen - in eine düstere Welt die wir uns so gar nicht vorstellen zu vermögen. Man bündle einfach alle erdenklichen Möglichkeiten die passieren könnten und schon hat man den Kollaps der Extraklasse. Die Gesellschaft ist auf diesesn Strudel des Chaos nicht vorbereitet und so nimmt der Teufelskreis kein Ende. Jedoch schafft es Dietmar L. Kauscheder so überzeugend diese ganzen Geschehnisse zu schildern, dass man ihm das glaubhaft abnimmt. Dennoch hapert es meiner Meinung nach ab und zu etwas an der Umsetzung da mache Formulieren etwas holprigen klingen und so etwas aus dem Kontext fallen.


Interessanterweise muss ich sagen hat diese Dystopie eher weniger mit einer klassichen Dystopie zu tun sondern eher mit einer "Was wäre wenn..." Geschichte die sehr glaubhaft und erschreckend zu gleich ist. Fans von klassischen Dystopien könnten eventuell etwas Fehl am Platz sein. Ganz wichtig ist jedoch, dass man sich viel Zeit zum lesen nimmt - da man dieses Buch wie gesagt nicht in einem Rutsch liest sondern am besten Etappenweise um die Ereignisse auch gedanklich verarbeiten zu können.


Positiv hervorheben möchte ich noch die Einleitung in die einzelnen Kaptil auf die habe ich mich immer sehr gefreut!

Interessante Ansätze gibt es auf jeden Fall zur Genüge!

Fazit: Eine äußerst interessante Umsetzung mit eher schwachen Protagonisten und einem unauffälligen Cover, dennoch lesenswert!


Cover: 0,6 von 1 Stern

Schreibstil: 0,8  von 1 Stern
Protagonisten: 0,6 von 1 Stern
Thematik: 1,6 von 2 Sternen

Gesamteindruck: 3,6 von 5 möglichen Sternen

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