Dienstag, 15. April 2014

Totenfrau


Eine Geschichte, die anders ist als andere!
Eine Geschichte, die man liest ohne zu wissen was einen erwartet!
Eine Geschichte, die einen mitreißt und man kann nichts dagegen machen!
Bernhard Aichner überzeugt in seinem Buch "Totenfrau" nicht nur durch seinen einzigartigen Schreibstil, sondern auch durch einen logisch durchdachten Plot!



Eckdaten zum Buch:

Erscheinungsdatum: 10.03.2014                       
Verlag : btb                
ISBN: 9783442754427
448 Seiten

Autor:

Bernhard Aichner (geb. 1972) lebt als Schriftsteller und Fotograf in Innsbruck/Österreich. Aichner schreibt Romane, Hörspiele und Theaterstücke. Für seine Arbeit wurde er mit mehreren Literaturpreisen und Stipendien ausgezeichnet. Nach den Spannungsromanen Nur Blau (2006) und Schnee kommt (2009) erschienen bei Haymon die Max-Broll-Krimis Die Schöne und der Tod (2010), Für immer tot (2011) und Leichenspiele (2012). Totenfrau ist der erste Thriller, der bei btb erscheint. Für die Recherche dazu arbeitete Aichner ein halbes Jahr bei einem Bestattungsinstitut als Aushilfe.

Klappentext:

Blum ist Bestatterin. Sie ist liebevolle Mutter zweier Kinder, sie besticht durch ihr großes Herz, ihren schwarzen Humor und ihre Coolness. Blum fährt Motorrad, sie trinkt gerne und ist glücklich verheiratet. Blums Leben ist gut. Doch plötzlich gerät dieses Leben durch den Unfalltod ihres Mannes aus den Fugen. Vor ihren Augen wird Mark überfahren. Fahrerflucht. Alles bricht auseinander. Blum trauert, will sich aber mit ihrem Schicksal nicht abfinden. Das Wichtigste in ihrem Leben ist plötzlich nicht mehr da. Ihr Halt, ihr Glück. Durch Zufall findet sie heraus, dass mehr hinter dem Unfall ihres Mannes steckt, dass fünf einflussreiche Menschen seinen Tod wollten.
Blum sucht Rache. Was ist passiert? Warum musste Mark sterben? Als sie die Antworten gefunden hat, schlägt sie zu. Erbarmungslos.

Cover:

Das Cover ist durchgehend in ein sattes Schwarz gehüllt nur die weiße, kreideartige Aufschrift "Totenfrau"druchbricht das schwarze Cover.
Darunter etwas kleiner findet man in rot das Genre, nämlich Thriller. Zwar ist das Cover schlicht, trotzdem hat es jedoch dieses gewisse Etwas, dass einen  neugierig macht! "Was hat es bloß mit diesem Buch auf sich?", zumindest habe ich mir das gedacht als ich es das erste Mal gesehen habe und prompt habe ich den Klappentext gelesen. Somit kann ich sagen, dass Cover ist wirklich gelungen!

Schreibstil:

Durch seinen einzigartigen Schreibstil drückt Bernhard Aichner seinem Thriller eine ganz eigene Note auf. Immerwieder werden die Textpassagen durch diverse Dialoge unterbrochen und lockern so die Story ungemein auf. Das Buch liest sich unglaublich flüßig und man fliegt nur so über die Seiten und irgendwann bemerkt man: "Hey ich bin schon auf Seite 150!?" Die Zeit vergeht und die Story reißt einen mit, man möchte das Buch kaum aus der Hand legen!

Meinung:

Wie bereits angesprochen, hat dieses Buch einen ganz eigenen Charme, der den Leser an das Buch fesselt. Es gibt viele Gründe, warum ich mich nicht von diesem Buch trennen konnte, zum einen der extravagante und zugleich so lockere Schreibstil zum andere diese etwas andere Protagonistin.
Die Rede ist von Brünhilde Blum, einer Frau, deren Kindheit von schrecklichen Szenen und Erinnerungen geprägt ist. Eine Frau die man nicht lieben lernt im Verlauf des Buches. Eine Frau, deren Handlungen einem zu denken geben. Eine Frau die nur Vergeltung üben will, an jene die ihr das angetan haben. Blum ist ein Charakter den man einfach nicht mögen kann und genau, dass macht sie wiederrum so interessant! Sie hat ihre eigenen Methoden ihre Probleme zu regeln und sie hat Erfolg damit, wobei Erfolg jetzt etwas übertrieben ausgedrückt ist.

Neben Blum und dem Schreibstil von Herrn Aichner ist da noch ein Faktor, der den Leser an "Totenfrau" bindet, und zwar die Frage nach dem WARUM?.
Warum hält sie niemand auf?
Warum handelt sie so?
Warum und wieso muss das alles geschehen.
Immer wieder diese Frage nach dem Warum, die einem während des Lesens immer wieder bewusst wird. Wie weit darf ein Mensch gehen nur um das zu bekommen, was er möchte? Wie weit ist eine Handlungsweise moralisch vertretbar, ab wann darf man nicht mehr zusehen?

Neben diesen Faktoren überzeugt Bernhard Aichner auch mit guten und soliden Beschreibungen der Handlungsorte. Ebenso erkennt man sofort, dass er sehr viel Ortskenntnis besitz und diese auch leidenschaftlich in seinen Roman mit einfließen lässt und so findet man sich als Leser schnell mitten in Tirol wieder.

Ein kleinen Abzug gibt es jedoch für die "Papierverschwendung". Zwar ist das Layout wunderbar gestaltet und seh rübersichtlich, trotzdem wird dafür einfach sehr viel Papier verschwendet, weil die einzelnen Kapitel eben sehr kurz sind.

4,75 Sterne von 5 möglichen!





Kommentare:

  1. Hallo meine Liebe,

    ich habe dich zum "Liebsten-Award" getagged. Ich würde mich sehr freuen, wenn du auch mit machen würdest.

    Liebe Grüße,
    Nicole

    http://meine-zauberhafte-buecherwelt.blogspot.de/2014/04/liebster-award-tag-2.html

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  2. Hihi, schön, dass das Buch dich auch so überzeugen konnte! :D

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  3. Hallo Zusammen!

    Also ich kann das Buch nur empfehlen. Es ist eher einfach und in kurzen Sätzen, jedoch prägnant und spannend geschrieben, sodaß man immer weiterlesen möchte.
    Es liest sich trotz der Dicke des Buches relativ schnell und ist in kurzen Kapiteln geliedert.
    Die Hauptakteurin ist ein Charakter für sich um den sich viele Fragen auftun und man möchte endlich zum Ende kommen und die Frage des Warums geklärt haben.
    Es ist empfehlenswert für alle die gute Krimis lieben

    Viel Spaß beim Lesen
    M.

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